Das Einkaufen von Waren im Internet – das wichtigste Thema des E-Commerce. Denn inzwischen ist das Internet im Gesamten ein Milliardenmarkt, und Onlineshops ein wichtiges Vertriebsinstrument für zahlreiche Unternehmen und Branchen. Gerade beim Kauf von Konsumgütern und bei größeren Investitionen wird das Internet genutzt – zum einen um die Preise zu vergleichen, aber auch um die Produkte direkt online zu bestellen. Denn aufgrund niedrigeren Kosten bei der Infrastruktur (keine Ladenmiete, kein Verkaufspersonal, keine persönliche Beratung) sind die Preise in den Onlineshops oft günstiger als in einem lokalen Fachgeschäft. Für Unternehmen, die dies erkannt haben und sich auf das Onlinegeschäft konzentrieren, ist diese Entwicklung von Vorteil. Die Fachgeschäfte vor Ort dagegen beklagen nicht nur den reinen Umsatzrückgang. Vielmehr sehen sie auch den Beratungsmißbrauch der Kunden: diese lassen sich oftmals vor Ort fachkundig beraten, bestellen dann aber doch im Internet – weil der Fachhändler mit den dort angebotenen Preisen oft einfach nicht mithalten kann.
In den letzten Jahren hat die Akzeptanz von Onlineshops zugenommen – einhergehend mit besseren Sicherheitsstandards bei der Übertragung von sensiblen Daten wie die Adresse oder auch die Kreditkartennummer. Auch soll eine Zertifizierung des Onlineshops, beispielsweise vom TÜV, das Vertrauen der Kunden in den Shop und in E-Commerce im Allgemeinen verstärken.
Onlineshops gibt es in allen Größen, und für verschiedene Themengebiete. Die klassischen Versandhändler stellen oftmals ihren gesamten Katalog in das Internet und sind so auch im Bereich E-Commerce eine feste Größe. Daneben gibt es zahlreiche weitere Onlineshops, darunter auch viele kleinere, die sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert haben – wie beispielsweise Nischen wie Kratzbäume für Katzen, Nahrungsergänzungsmittel oder Kunst.
